Kakao

Kakao – Nahrung der Götter

Lateinischer Name: Theobroma Cacao / Superfood-Art: Nuss
Nicht umsonst gab die Wissenschaftler-Legende Carl Linnaeus Kakao den lateinischen Namen: ‚Nahrung der Götter‘ (Theobroma cacao). Die Azteken und auch die spanischen Eroberer verehrten die Wirkung des Kakaos und verabreichten den aus ihm erstellten Trank ihren Truppen.

Herkunft & Geschichte

Kakao ist der Samen bzw. die Nuss eines in Zentral- und Südamerika beheimateten Dschungelbaumes. Es gibt keine Kakao-Saison. Der Baum blüht und trägt Früchte über das gesamte Jahr hinweg. Fünf bis sechs Monate dauert es, bis eine Kakaoschote herangewachsen ist und sie enthält 20 bis 50 Kakao-Bohnen. Kakao ist Schokolade. Richtig gelesen; in richtiger Schokolade steckt nichts anderes, als die Kakao-Bohne selbst. Kein Zucker, keine Milch, keine Emulgatoren oder andere Chemikalien.

Als der spanische Eroberer Cortez im 16. Jahrhundert nach Mittelamerika vordrang und das erste Mal auf die Azteken traf, machte er eine unglaubliche Entdeckung. Die Azteken benutzten nicht etwa ihr Gold als Zahlungsmittel. Nein, Gold war für Azteken lediglich ein Metall zur Zierde. Die Währung der Azteken waren Kakaobohnen. Die Schatzkammer des Aztekischen Imperators Montezuma soll mit über 960 Millionen Kakaobohnen gefüllt gewesen sein, als Cortez sie das erste Mal erblickte. Cortez selbst, sagte über Kakao: „Dieser göttliche Trunk baut die Widerstandsfähigkeit auf und bekämpft Erschöpfung. Ein Becher dieses wertvollen Getränks ermöglicht es einem Menschen den ganzen Tag ohne Essen zu gehen.“ Während die Azteken Kakao den Namen yollotl eztli gaben, was mit ‚Blut des Herzens‘ übersetzt werden kann, ging ein schwedischer Wissenschaftler noch weiter: Carl Linnaeus legte den lateinischen Artnamen des Kakaos auf ‘Theobroma cacao‘ fest – was so viel bedeutet, wie: ‚Kakao – Nahrung der Götter‘.

Nachdem Cortez 1528 nach Spanien zurückkehrte und höchstwahrscheinlich das erste Mal Kakao in die alte Welt brachte, begann Kakao seinen Siegeszug durch Europa. Erst im 19. Jahrhundert trugen Erfindungen von Coenraad Johannes Van Houten und Henri Nestlé dazu bei, dass Schokolade pulverisierbar, fettreduzierter, süßer gemacht und mit Milchpulver versetzt werden konnte, um ein Produkt herzustellen, was mit richtiger Schokolade nahezu nichts mehr gemeinsam hat: Milchschokolade.

 

Verzehrempfehlung

Ganze Bohnen und Kakaosplitter (Kakao-Nibs)

1. Kaufe Dir rohe Kakaoprodukte (Bohnen, Stifte/Splitter, Puder oder Kakaobutter) und mische sie in Dein Lieblingsgetränk. Ein Esslöffel pro Viertelliter des Getränks ist meist ein guter Richtwert. Kakao lässt sich zum Beispiel super zu Kokoswasser, Tee oder Kaffee mischen.

2. Streue einfach rohe Kakaobohnen(-splitter) auf Dein Lieblingsdessert, oder esse sie statt gewöhnlicher Schokoladenstückchen – Kakaobohnen sind nämlich die originalen Schokoladenstückchen.

3. Esse Kakaobohnen mit Goji-Beeren, Hanfsamen, Inka-Beeren, Mandeln oder anderen Knabbermix-Zutaten. Kakao ist ein unschlagbarer Snack für zwischendurch.

4. Esse die rohen Bohnen einfach so. Vor allem wenn Du ein Fan dunkler Schokolade aus industrieller Herstellung bist, dann wirst Du Deinen Sinnen kaum glauben, wenn Du in eine rohe Bohne beißt.

 

Empfohlene Menge an Kakaobohnen

Geringe Menge an Kakao: Ungefähr 1 Kakaobohne pro 10 Kilogramm Körpergewicht -> bei einer Frau mit 60kg Körpergewicht macht das ca. 6 Bohnen pro Tag.

Mittlere Menge an Kakao: Ungefähr 1 Kakaobohne pro 6 Kilogramm Körpergewicht -> bei einer Frau mit 60kg Körpergewicht macht das ca. 10 Bohnen pro Tag.

Hohe Menge an Kakao: Ungefähr 1 Kakaobohne pro 3 Kilogramm Körpergewicht -> bei einer Frau mit 60kg Körpergewicht macht das ca. 20 Bohnen pro Tag.

 

Kakao-Pulver

Kakaopulver eignet sich ideal zum Mischen mit Deinen Lieblingssmoothies (vor allem mit den fruchtigen), Deinem Müsli oder Joghurt. Auch kannst Du es bspw. zum Backen verwenden. Wir empfehlen es Dir jedoch nicht zu erhitzen, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht zerstört werden.

 

Kakao-Butter

Mit Kakao-Butter kannst Du Deine Backkreationen verfeinern, sie als Basis für Deine selbstgemachte Schokolade nutzen und sogar Deine eigene Körperbutter und Badeseife herstellen.

 

Beim Kauf beachten

Diese drei Kriterien sind beim Kauf von Kakao besonders wichtig, um das beste Preis-/Leistungsverhältnis sicher zu stellen:

100 % roher Kakao und zertifiziert biologischer Anbau, schonende Trocknung und Herstellung
Möglichst schonende und langsame Trocknung sollte verwendet worden sein, um die äußere antibakteriell wirkende Hülle der Kakaobohne intakt zu lassen. Kakao von geringer Qualität wurde meist hoch erhitzt, geräuchert, fermentiert, unter Einsatz von künstlichem Dünger und mit Pestiziden angepflanzt und/oder wird dreckig (mit Erde und den darin enthaltenen Bakterien und Pilzen) verarbeitet.

 

Angenehm im Geschmack
Die Kakaobohne sollte ungeröstet und nicht mit Säure behandelt worden sein. Außerdem sollte die Bohne im Herstellungsprozess nicht vergoren werden.

 

Keine Sklaverei mit Fair Trade- oder Bio-Siegel
Kaufe Fair Trade oder noch besser, Kakao aus biologischem Anbau, um sicherzustellen, dass der Kakao nicht von Farmen stammt, die Sklavenarbeit zulassen. Eine Fair Trade Zertifikation ist nicht immer notwendig, um Qualität und Sklaverei-frei geernteten Kakaos zu gewährleisten. Dennoch ist es ein wichtiges Indiz dafür, wenn der Kakao in Afrika angebaut wurde.

 

Rohe Kakaobohnen

Die Kakaobohne sollte ungeröstet und nicht mit Säure behandelt worden sein. Außerdem sollte die Bohne im Herstellungsprozess nicht vergoren werden. Die 100% rohen Kakao-Bohnen aus biologischem Anbau von naturi.me wurden schonend fermentiert und in Deutschland verpackt. Sie haben für ihre hohe Qualität ein faires Preis-Leistungsverhältnis und wir können sie Dir sehr empfehlen.

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Rohe Kakaosplitter (Kakaonibs)

Achte auch bei Kakaonibs bzw. Kakaosplittern darauf, dass sie aus biologischem Anbau stammen und frei von Zusätzen sind. Eine Marke, mit der wir persönlich gute Erfahrungen bei Kakaonibs gemacht haben, ist Hanoju. Zu einem fairen Preis, bekommst Du hier hochqualitative Kakaonibs aus biologischem Anbau. Außerdem schmecken die Nibs mild, sehr aromatisch und lecker.

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Kakaopulver

Unbehandeltes Rohkost Kakaopulver aus biologischem Anbau ist immer eine gute Wahl, wenn Du Dich für den Kauf von Kakaopulver Produkten interessierst. Genau deswegen können wir Dir das Rohkost Kakaopulver von Pit&Pit empfehlen. Es erfüllt nicht nur alle oben genannten Kriterien, sondern wird auch aus einer der aromatischsten Kakaosorten hergestellt: Criollo Kakao.

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Kakaobutter

Bio-Kakaobutter ist hier die beste Wahl. Je nach Deiner persönlichen Vorliebe, kannst Du Dich für odorierte (starkes Kakaoaroma) oder desodorierte Kakaobutter (leichtes Kakaoaroma) entscheiden. Gute desodorierte Kakaobutter aus biologischem Anbau haben wir bei der Firma Stübener Kräutergarten gefunden. Ihre Bio Kakaobutter Chips lassen sich bequem dosieren sind eine tolle Basis für selbstgemachte Schokolade.

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Die oben erwähnten Produkte sind gute Möglichkeiten, um Kakao in Deinen Alltag einzubauen. Kakao und 20 andere Superfoods findest Du auch in Supernaturals ‚Alles gut‘. Alle wichtigen Infos findest Du, wenn Du hier klickst.

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