Kokos

Kokos – Das Beste aus der Paradiesnuss

Lateinischer Name: Cocos nucifera / Superfood-Art: Samen
Kokos liefert Dir Energie, enthält wertvolle Fettsäuren und gilt in in Asien seit Jahrtausenden als lebenswichtiges Nahrungsmittel. Erwähnten wir, dass dieses Superfood auch als Hautpflege benutzt wird und sehr sättigend sein kann.

Herkunft & Geschichte

Die Kokospalme wird bis zu 30 Meter hoch und ihre Blätter werden bis zu 3,5 Meter lang, um danach sauber abzufallen bzw. abzubrechen und den charakteristischen ‚sauberen‘, blätterfreien Stamm zu hinterlassen. Kokospalmen sind prähistorische Pflanzen mit entfernter Verwandtschaft zu Gräsern. Ebenso wie Gräser sind Kokospalmen extrem salzresistent und können deswegen auch direkt am Ozean wachsen. Kokospalmen im Inland können dementsprechend mit Salzwasser begossen werden, um sie zu düngen. Auch mit den Gräsern gemein haben Kokospalmen ihre Fähigkeit nahezu alle, für den Menschen wichtigen, Mineralien aus dem Boden aufzunehmen. Sie wachsen auf sandigen Böden und brauchen bis zu über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit, um optimal gedeihen zu können. Gelehrte vermuten, dass die Kokospalme von den Philippinen stammt, welche auch heute noch die größte kokosproduzierende Nation der Welt sind. Computermodelle zeigen, dass wahrscheinlich alle Palmen außerhalb Südostasiens und Indochinas im Laufe der Menschheitsgeschichte von Polynesiern und anderen Urvölkern über die Kontinente der Welt verteilt wurden.

 

Verzehrempfehlung

Ganze Kokosnüsse, Kokoswasser und Kokosfleisch

Eine ganze Kokosnuss kannst Du mit einer Machete oder einem Schlachtermesser öffnen. Das darin enthaltene Kokoswasser kannst Du mit einem Strohhalm trinken und das weiße Fleisch in der Nussinnenseite auslöffeln.

Kokoswasser ist die ideale Basis für Superfood-Smoothies oder Shakes. Mische dazu bspw. eine Superfood-Proteinquelle, wie Spirulina, die AFA-Alge, Chlorella oder Hanfsamenprotein mit Kokoswasser, und Du hast ein Getränk, das Dich lange mit stetiger Energie versorgt.

Das Kokoswasser und das Kokosfleisch können auch zusammengemischt und püriert werden – et voila schon hast Du Kokosmilch. Besagtes Kokosfleisch kannst Du auch trocknen und würzen, und es danach als veganes ‚Jerky‘ verspeisen.

 

Kokoscrème oder Kokosmus

Kokoscrème (auch Kokosmus genannt) ist dicker als Kokosmilch und eignet sich hervorragend als Snack und Zusatz für Desserts, selbstgemachte Schokolade und Getränke. Sie wird aus eingedicktem Kokosnussfett und häufig mit Rohrzucker gesüßter Kokosmilch hergestellt. Vor allem wenn Zucker bei der Herstellung verwendet wurde, solltest Du Dich in Ihrem Konsum mäßigen. Wir wissen aus eigener Erfahrung wie unwiderstehlich Kokoscrème sein kann.

 

Kokosöl bzw. Kokosfett

Zum Kochen

Eines der hitzestabilsten pflanzlichen Fette ist Kokosöl (auch Kokosfett genannt). Mit seinem hohen Anteil gesättigter Fettsäuren, die bei Erhitzung stabil bleiben, ist es zum Kochen deutlich besser geeignet, als das häufig verwendete Olivenöl. Die Fettsäuren des Olivenöls sind zumeist einfach ungesättigt und zerfallen deutlich schneller unter Hitzezufuhr, als Kokosfett es tut. Die Gefahr, dass beim Kochen gefährliche trans-Fette entstehen, ist mit dem aus Kokos gewonnenen Fett, von allen pflanzlichen Bratfetten, am geringsten.

 

Kokosöl als Hautpflege

Kokosöl ist wunderbar als Hautpflegeprodukt geeignet. Mit seinen speziellen Fettsäuren hilft es auf natürliche Art und Weise giftige Bakterien und andere Mitesser auf der Haut abzutöten. Bis auf die feinporige Haut im Gesicht und auf dem Kopf eignet sich Kokosöl überall auf dem Körper als hautpflegendes Mittel.

Für die ultimative Hautpflege kannst Du eine Mischung aus 50 Prozent Kakaobutter und 50 Prozent Kokosöl herstellen, indem Du beide Fette sanft und nur so lange erhitzt, bis sie flüssig werden. Trage diese sinnliche Mischung auf deine Haut auf und sie wird sich bei Dir bedanken.

 

Kokosöl als erotisches Massageöl

Ebenso wie Kakaobutter ist Kokosöl ein berauschendes und erotisierendes Öl. Der Geruch und Geschmack beider Öle stimuliert das sexuelle Spiel. Vorsicht ist jedoch geboten beim Gebrauch von Latexkondomen. Kokosöl löst das Latex des Präservativs auf und lässt es leicht reißen.

 

Lagerung

Hochqualitatives Kokosöl und Kokosfett sind sehr stabil und müssen nicht gekühlt werden. Kokoscreme, Kokosmilch und Kokoswasser hingegen sind nicht so antimikrobiell und sollten für maximal Frische im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Empfohlene Menge an Kokosprodukten

Falls Du jemals in einem tropischen Land sein solltest, empfehlen wir Dir zahlreiche frische junge Kokosnüsse aus ökologischem Anbau zu essen und zu trinken.

 

Kokosmilch oder Kokoscreme: 2-4 Esslöffel pro Tag für Erwachsene

 

Kokosöl: 1-4 Esslöffel pro Tag für Erwachsene (eine therapeutische Wirkung wird erst ab 3 Esslöffeln pro Tag erzielt)

 

Kokoswasser: Generell gilt, dass Kokoswasser kein Ersatz für Trinkwasser darstellt. Es ist zwar wirksam gegen Durst und Dehydrierung, doch es enthält unter anderem zu viel Kalium, um ständig getrunken zu werden. Vor allem Menschen, die an einem zu hohen Kaliumspiegel leiden, sollten Kokoswasser meiden.

 

Beim Kauf beachten

Mittlerweile gibt es unzählige Superfoodangebote. Viele sind von zweifelhafter Qualität, überteuert oder schmeißen im Zweifelsfall mit verwirrenden Marketingaussagen um sich. Wir haben für Dich den Superfood-Dschungel gelichtet und Dir die Produkte mit der höchsten Qualität und dem besten Preis-Leistungsverhältnis herausgesucht.

 

Ganze Kokosnüsse

Ganze Kokosnüsse müssen bei uns eingeflogen werden und sind selten frisch. Achte darauf, dass sie aus ökologischer Erzeugung kommen und im Idealfall aus Fair-Trade Plantagen stammen. Junge Kokosnüsse, die in ihrer weißen Hülle frisch eingeflogen sind, sind besonders frisch und online – wie auch auf Anfrage bei dem Händler Deines Vertrauens – bestellbar.

 

Kokosfleisch

Kokosfleisch aus einer frischen ganzen Kokosnuss ist am wohltuendsten und nährstoffsreichsten. Wenn Du keine ganze Nuss zur Hand hast, kannst Du auch auf getrocknetes Kokosfleisch bzw. Kokoschips kaufen. Nimm möglichst große Stücke aus biologischem Anbau. Wir empfehlen Dir, nicht auf Kokosraspeln zurückzugreifen, da sie häufiger mit gesundheitsschädlichen Schimmelgiften belastet sind.

Kokoswasser

Bio-Kokoswasser ohne künstliche Zusätze wie Zucker, Farb- und Konservierungssstoffe, sowie Gentechnik ist hier die ideale Wahl.

Kokoscrème oder Kokosmus

Bio-Kokosmus aus dem Glas – ohne Zusatzstoffe und ohne Zucker – ist hier die beste Wahl, die Du treffen kannst. Wir empfehlen Gläser, da Plastikverpackungen bei der fettreichen Kokoscrème gerne ihre Schadstoffe (z.B. BPA) in die Ware abgeben.

Kokosöl

Kaltgepresstes Bio-Kokosöl aus Fair Trade Handel im Glas ist eine Wahl mit der Du goldrichtig liegst.

 

Die oben erwähnten Produkte sind gute Möglichkeiten, um Kokos in Deinen Alltag einzubauen. Kokos und 20 andere Superfoods findest Du auch im Supernaturals Nährstoffgarant. Alle wichtigen Infos findest Du, wenn Du hier klickst.